Innenarchitektur

Ponton 15

Der Ponton bewegt sich leicht im Wasser, und man genießt die Weitsicht bis hin zu den neuen Elbbrücken, über die Veddel, den Peutehafen, die Norderelbe Strom aufwärts, die Insel Kaltehofe und zur Billwerder Bucht. Bei vorherrschendem Westwind hängt ein angenehmer Geruch von Schokolade in der Luft, der zur besonderen Atmosphäre beiträgt.

Seine neue Funktion: ein Laborarbeitsplatz. Es ist Ort der Forschung und Weiterentwicklung. Das spiegelt sich auch in der Gestaltung des Pontons wieder.

Die entstandene Box ist einerseits autarkes Objekt, andererseits ein Bindeglied zwischen sich und dem Land respektive der Anlage. Es spielt mit dem Ort und seinen Gegebenheiten, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Ab einem bestimmten Wasserstand verlässt es seine beobachtende Position und bewegt sich durch die Dynamik des Wassers mit der Anlage. Mit seiner Typologie bewegt es sich also zwischen Schiff und Haus, Wasser und Land, beweglich und starr.